Gymnastik für 40+ beim TSV Pfungstadt 

Die Gymnastikgruppe „Bleib Fit“ des TSV Pfungstadt hat noch Plätze frei! Die Gruppe besteht seit vielen Jahren und trainiert allgemeine Fitness und Beweglichkeit. Das Angebot richtet sich an Damen und Herren Ü40. Mitzubringen sind gute Laune, Hallenschuhe und eine Gymnastikmatte. Geboten wird Spaß und Training in netter, lockerer Runde – einfach mal zu einem kostenlosten Schnuppertraining vorbei kommen. Das Angebot richtet sich auch an Nichtmitglieder des TSV Pfungstadt, die über eine 10er-Karte für 50,-€ ihre Teilnahme flexibel gestalten können. Die 10er-Karte kann in der Übungsstunde erworben werden.

Ort: Gymnastikhalle der Goetheschule, Kirchstraße 37, 64319 Pfungstadt (Zugang auch über Pfarrgasse möglich)

Zeit: jeweils dienstags (ausgenommen Schulferien), 20:15 Uhr bis 21.30 Uhr (Zugang zur Halle erst kurz vor Beginn möglich)

 

TSV-Turnerinnen trumpfen auf!

Ein langer Tag, motivierte Kinder und ein positives Auftreten! So präsentierten sich die Trampolinturnerinnen des TSV Pfungstadt beim Zwischen-Stop in Wiesloch. Die TSG hatte zum Rhein-Neckar-Pokal im Trampolinturnen geladen. Die Pfungstädterinnen gingen trotz der laufenden Landesliga-Saison mit 9 jungen Damen im Einzel- Wettbewerb an den Start, darunter auch Lenia Fischer, die seit kurzem die Pfungstädter zusätzlich verstärkt. Von neun Aktiven schafften es sieben ins Finale. Eine falsch geturnte Pflicht-Übung und eine Unachtsamkeit zweier Turnerinnen verhinderte deren Finalteilnahme. Obwohl derzeit hauptsächlich die Einzelübungen für den Ligabetrieb im Vordergrund stehen, wurden in kürzester Zeit vier Synchronpaare für die Pokal- Meisterschaften zusammen gestellt. Lea Ballin turnte mit Anica Rose auf Platz zwei, Sophie De Reuter und Priscilla Danso holten Platz drei. Carolin Schmidt und Leonie Canzoniere turnten erstmals als Team und landeten nach einem Patzer auf dem sechsten Rang. Sara Triolo und Alina Steinbrecht  holten sich den Sieg. Beide hatten bereits bei den hessischen Synchron-Meisterschaften im Rahmen des Landesturnfestes in Bensheim 2019 erste Erfahrungen gesammelt. Für alle Teilnehmer gab es am Ende Medaillen, Pokale und Urkunden.

 

Doppelerfolg bei den Hessischen Judo-Meisterschaften Judo U18

Mit einem besonderen sportlichen Erfolg starteten Mattis Trapp und Ramin Knittel in das neue Wettkampfjahr 2020. Nach ihren guten Auftritten im letzten Jahr in der Altersklasse U15 mussten sich die beiden erstmals in ihrer neuen Altersklasse U18 behaupten und taten dies auch direkt!
Das Jahr begann sofort mit einer großen Herausforderung, den Hessischen Einzelmeisterschaften der U18 in Elz. Mattis und Ramin ließen sich auch als jüngster Jahrgang der Altersklasse nicht beeindrucken und starteten konzentriert und mutig in ihre Kämpfe bis 55kg.
Beide zeigten sich technisch flexibel, sowohl im Stand- als auch im Bodenkampf und bewiesen einen starken Siegeswillen. Mit jeweils drei gewonnen Kämpfen und gleicher Wertungszahl entschied der direkte Vergleich, welcher der beiden TSV-Athleten Hessenmeister 2020 werden würde.
Hier setzte sich Ramin gegen Mattis durch und sicherte sich seinen ersten Hessenmeistertitel überhaupt. Mattis darf sich nach drei überzeugenden Auftritten stolz Vizemeister nennen. Bereits in 14 Tagen dürfen die Jungs ihr Können bei den Südwest-Deutschen Meisterschaften unter Beweis stellen.

Turner messen sich

Die erste Teilnahme an einem Wettkampf im Turnen ist für viele Mädchen und Jungen nicht nur aufregend, sondern auch eine gute Gelegenheit, ihren Eltern und Großeltern zu zeigen, was sie in den Turnstunden beim TSV Pfungstadt unter fachlicher Anleitung lernen. Nicht nur die Motorik und eine gute Körperbeherrschung ist für die Kinder wichtig. Für die Trainer steht auch Disziplin und Team-Geist im Fokus. Das Erlernte auf den Punkt abzurufen, ist die Herausforderung gerade im Turnen. Das zeigen auch die Trainer, die mindestens genau so ehrgeizig sind und in den Turnstunden oftmals spontan verschiedenste Elemente zeigen. Da es in den Übungsstunden nicht üblich ist, dass die eigenen Verwandten während des Trainings dabei sind, ist das Interesse bei Jung und Alt umso größer, wenn es bei den Vereinsmeisterschaften dann spannend wird. Wenn es um Medaillen, Urkunden und Pokale geht, stellt man fest, dass die Motivation in jeder Altersklasse hoch ist. Auch in diesem Jahr gab es ebenso wie im Jahr zuvor wieder einige Überraschungen bei den Platzierungen. Messen durften sich neben der männlichen Jugend und dem Nachwuchs im Breitensport ebenso die zweite Gruppe der Turnerinnen, die erstmals dabei waren. Mit dabei auch die Rope Skipper, die nach wie vor noch Verstärkung in den Übungsstunden suchen. Melden können sich Interessierte über die Internetseite der TSV-Turnabteilung des Vereins. Die erste Mannschaft der Gerätturnerinnen turnt die jeweiligen Platzierungen noch separat aus. Die Trampoliner turnten bereits im Rahmen des Weihnachtsturniers ihre Meister aus. Beide Teams waren dennoch am Start und präsentierten neben einer tänzerischen Chorographie einen Auszug von atemberaubenden Sprüngen auf dem Trampolin, da in Kürze bereits die Landesliga beginnt und jedes Zusatztraining gerne mitgenommen wird. Auf dem Vereinsfoto sind alle teilnehmenden Kinder zu sehen.

Trampolin-Termine für 2020

Trampolin Landesliga

  • 08. Februar  1. WKT in Langen
  • 15. Februar   R. Neckar Pokal in Wiesloch Einzel / Synchron
  • 01. März  2. WKT in Rodheim
  • 14. März 3. WKT in Büttelborn
  • 25. April  4. WKT in Pfungstadt
  • 02. Mai  Leine Pokal in Hannover
  • 21. Juni  Gau Meisterschaften in Rüsselsheim
  • 28. Juni  Hessische Synchron
  • 23. August  Rhein Hess. Meisterschaften in Mainz
  • 12. September Hessische Einzel
  • 26. September Internationaler Oldies Cup in Winterhagen
  • 04. Oktober       Deutschland Cup

WHO-Studie zu Jugendlichen

Vier von fünf Jugendlichen weltweit bewegen sich zu wenig

Smartphone statt Sportclub? Eine neue Studie zeichnet ein „düsteres Gesundheitsbild“: 81 Prozent der Jugendlichen weltweit bewegen sich nicht genug. Insbesondere Mädchen sind nicht ausreichend körperlich aktiv – aus unterschiedlichen Gründen.

Eine Stunde Bewegung am Tag ist nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation WHO ausreichend für Kinder und Jugendliche – doch selbst dieses Pensum schaffen nur wenige junge Leute. Laut einer WHO-Studie bewegen sich weltweit vier von fünf Jugendlichen zu wenig. Nur ein Fünftel der 11- bis 17-Jährigen sind ausreichend aktiv. Auch deutsche Jugendliche schneiden in der Studie im Fachmagazin „The Lancet“ von diesem Freitag schlecht ab: 79,7 Prozent der Jungen und sogar 87,9 Prozent der Mädchen waren 2016 körperlich nicht aktiv genug. Im Vergleich zum Jahr 2001 haben sich die Zahlen für Deutschland kaum verändert, auch weltweit gab es nur geringe Verbesserungen.

„Wir hatten eine elektronische Revolution, die die Bewegungsmuster von Jugendlichen offensichtlich verändert hat – und sie dazu anregt, mehr zu sitzen, weniger aktiv zu sein, mehr zu fahren, weniger zu gehen“, sagt Leanne Riley, eine der Co-Autorinnen der Studie. Die Jugendlichen spielten letztlich mehr digital als wirklich aktiv zu sein.

Ein weiterer Grund für fehlende körperliche Aktivität sei zudem die Frage der Sicherheit in manchen Regionen oder Umfeldern. „Es gibt Umfelder, in denen wird es immer gefährlicher, draußen zu sein und aktiv zu sein. Wenn es nicht sicher genug ist, draußen zu sein, dann gehen Jugendliche auch weniger zu Fuß zur Schule oder fahren mit dem Fahrrad“, so Riley.

Größte Geschlechterunterschiede in Industrieländern

Die WHO empfiehlt, dass sich Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 17 Jahren zumindest 60 Minuten am Tag bewegen sollten. Alles darüber hinaus sei für die Gesundheit zusätzlich von Vorteil. Erwachsene (18 bis 64 Jahre) sollten sich derweil mindestens 150 Minuten pro Woche bewegen oder alternativ mindestens 75 Minuten Sport treiben

Der für Deutschland zu beobachtende Unterschied zwischen Jungen und Mädchen findet sich auch auf globaler Ebene wieder: Während sich 77,6 Prozent der Jungen nicht ausreichend bewegen, sind es bei den Mädchen 84,7 Prozent. Die größten Unterschiede zwischen den Geschlechtern wurden in Irland (17 Prozentpunkte) und den Vereinigten Staaten (16,5 Prozentpunkte) festgestellt. „Hier wirken sich auch kulturelle Aspekte aus. In manchen Kulturen ist es nicht vorgesehen, dass Mädchen so aktiv sind wie Jungen, oder sie werden nicht ermutigt, sich so viel zu bewegen wie die Jungs“, erklärt Riley.

Die Quote der Bewegungsmuffel reicht demnach von 66 Prozent in Bangladesch bis zu 94 Prozent in Südkorea. Die Studie basiert auf Umfragedaten aus den Jahren 2001 bis 2016. Dabei wurden 1,6 Millionen Schüler zwischen elf und 17 Jahren in 146 Ländern befragt.

„Sehr düsteres Gesundheitsbild“ für die Zukunft

Die WHO hatte eigentlich das Ziel ausgegeben, den Anteil der Jugendlichen mit zu wenig Bewegung bis 2030 auf 70 Prozent zu senken. „Dieses Ziel können wir nicht einhalten, wenn sich diese Trends fortsetzen“, macht Regina Guthold, Studienautorin und WHO-Expertin für die Gesundheit von Jugendlichen, deutlich. „Wir müssen unbedingt mehr tun“, fordert auch Studien-Ko-Autorin Leanne Riley. Andernfalls drohe ein „sehr düsteres Gesundheitsbild“ der Jugend.

Quelle: Frankfurter Allgemeine

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