Gelungener Start in die Freiluftsaison

Die Leichtathletikabteilung des TSV Pfungstadt ist mit zahlreichen guten Leistungen in die Freiluftsaison gestartet. Bei der Bahneröffnung in Friedberg überzeugten die Werferinnen: Naseria Maul steigerte sich im Speerwurf auf 34,95 Meter, stellte damit eine neue persönliche Bestleistung auf und belegte Rang zwei bei den Frauen. Ebenfalls stark präsentierte sich Annika Friedrich, die ihren Speer auf 26,82 Meter schleuderte, persönliche Bestweite erzielte und sich damit den dritten Platz in der weiblichen Jugend U18 sicherte. Charlotte Rau verpasste ihre Bestleistung nur knapp und wurde mit 26,01 Metern Fünfte in der U18.

Weniger glücklich verlief der Wettkampf für Hochspringer Miron Gots, der sich bei seiner Einstiegshöhe verzockte und ohne gültigen Versuch blieb.

Am Sonntag waren die Mittelstreckler bei einem Wettkampf in Wehrheim über die selten gelaufene 300-Meter-Distanz am Start. Ronja Kehr belegte in 45,22 Sekunden den zweiten Platz in der weiblichen Jugend U18. Valentina Wiebe Ortiz wurde in 45,45 Sekunden Dritte der W14. In der männlichen U20 kam Petar Markovic in 37,93 Sekunden auf Rang sieben.

Parallel dazu stellte sich Langstreckler Simon Herbert einer besonderen Herausforderung: Beim Haspa Marathon Hamburg gehörte er zu rund 20.000 Teilnehmern. „Bis Kilometer 38 lief es gut, aber dann konnte ich das Tempo nicht mehr halten“, berichtete Herbert im Anschluss. Mit 3:02:26 Stunden verpasste er zwar knapp sein Ziel, die Drei-Stunden-Marke zu unterbieten, zeigte sich jedoch mit seiner neuen persönlichen Bestleistung zufrieden.

Bereits unter der Woche waren Pfungstädter Athleten bei der Bahneröffnung in Darmstadt im Einsatz und sammelten weitere starke Ergebnisse:
Petar Markovic gewann die 800 Meter der U20 in 2:05,49 Minuten und stellte ebenso eine persönliche Bestleistung auf wie Jannes Huxhorn, der die 800 Meter der M14 in 2:28,34 Minuten für sich entschied. Ronja Kehr wurde Dritte über 400 Meter der U18 in 64,48 Sekunden (PB). Valentina Wiebe Ortiz siegte über 2000 Meter in 7:22,12 Minuten. Valerie Kronburg belegte Platz zwei über 800 Meter der W13 in 2:46,96 Minuten und erzielte ebenfalls eine Bestleistung. Selina Götze lief die 75 Meter der W12 in 12,66 Sekunden und wurde Zwölfte im Weitsprung mit 3,46 Metern. Marija Marcovic absolvierte die 75 Meter in 12,35 Sekunden.

Foto: Göhler

Pfungstädter Bahnengolfer trotzen dem Regen

Auftakt der Hessenliga in Bad Homburg-Kirdorf

Am vergangenen Sonntag, den 19. April, startete das Team des TSV Pfungstadt e.V. Abteilung Bahnengolf in den ersten Mannschaftswettbewerb des Jahres. Nachdem der Deutsche Minigolf Verband (DMV) zum Jahreswechsel den überregionalen Ligenspielbetrieb neu strukturierte und damit wieder ein deutlich stärkerer Fokus auf den Spielbetrieb innerhalb der Landesverbände gelegt wurde, starteten die Pfungstädter in der Hessenliga Staffel 1 im Bad Homburger Stadtteil Kirdorf.

Nach besten Trainingsbedingungen an den Tagen zuvor verlangte der Spieltag den Sportlern einiges an Geduld ab: Aufgrund von Starkregen startete das Turnier zunächst mit einer halbstündigen Verspätung und musste im weiteren Verlauf für fast eine Stunde erneut unterbrochen werden. „Deutlich kühlere Temperaturen und Feuchtigkeit auf den Bahnen verlangen eine drastische Umstellung des Ballmaterials und der Schläge“, erklärten die Pfungstädter die Herausforderungen.

Während der TSV von Anfang an Kurs auf den erwarteten dritten Platz hielt, lieferten sich der Gastgeber MGC Bad Homburg und der MSC Bensheim-Auerbach II einen packenden Kampf um den Sieg. Zwar führten die Gastgeber zwischenzeitlich mit acht Schlägen Vorsprung, doch in der finalen Runde setzte Bensheim zum Überholmanöver an und gewann nach einem starken Schlussspurt mit insgesamt 614 Schlägen und sieben Schlägen Abstand vor Bad Homburg (621 Schläge).
Um diese Leistung einzuordnen, hilft ein kurzer Blick auf den Turniermodus: Jeder Mannschaftsspieler absolviert insgesamt vier Durchgänge à 18 Bahnen. Pro Durchgang werden die Rundenergebnisse der fünf besten Spieler des bis zu sieben Personen starken Teams gewertet und in einer Gesamtsumme aufaddiert. Nach diesem Modus sicherte sich Bad Homburg den zweiten Rang. Das Team des TSV Pfungstadt belegte mit 667 Schlägen souverän den dritten Rang vor den mittelhessischen Sportfreunden des BGSV Aßlar (679 Schläge).

Besonders beeindruckte Mannschaftsführer HaJo Wonka: Ihm gelang eine sensationelle Einzelrunde von nur 26 Schlägen auf 18 Bahnen. Dies war an diesem Tag die Bestleistung, die sonst nur noch einem Spieler der Konkurrenz gelang. Die Schwierigkeit dabei: Die Betonbahnen in Kirdorf sind mit 12,5 Metern rund doppelt so lang wie die Bahnen auf dem Pfungstädter Heimplatz.

Die Pfungstädter Ergebnisse im Überblick (Gesamtschläge nach 4 Runden): HaJo Wonka: 123, Manfred Pester: 129, Ralf Herzog: 140, Nils Körner: 141, Patricia Krumay: 142, Axel Eric Timm: 146, Thomas Friedmann (Einzelspieler): 157.

Der zweite Spieltag findet bereits am Sonntag, den 3. Mai, in Pfungstadt statt. Zuschauer sind ab 9:00 Uhr herzlich eingeladen, die Mannschaft vor Ort anzufeuern und den Sport hautnah zu erleben. Für das Publikum öffnet die Anlage im Anschluss an das Turnier voraussichtlich gegen 15:00 Uhr ihre Pforten. Weitere Informationen und Öffnungszeiten finden Sie unter: www.tsv-pfungstadt.eu.

Das Hessenliga-Team des TSV Pfungstadt, von links, hintere Reihe: Nils Körner, Neuzugang Thomas Friedmann, Ralf Herzog und Wolfgang Weiser, Mitte: Axel Eric Timm und Mannschaftsführer HaJo Wonka, vorne: Patricia Krumay und Manfred Pester, nicht mit auf dem Foto: Beate Wiemer und Martin Hemmerling.


Erfolge beim Griesheimer Straßenlauf

Beim diesjährigen Griesheimer Jacobi Straßenlauf präsentierten sich die Leichtathleten des TSV Pfungstadt in starker Form und erzielten zahlreiche beachtliche Ergebnisse über verschiedene Distanzen hinweg.

Den Auftakt machten die jüngsten Teilnehmer im 300-Meter-Bambinilauf. Hier stand – ganz ohne Zeitmessung und Platzierung – vor allem die Freude an der Bewegung im Vordergrund. Für den TSV Pfungstadt gingen Anais Meneses, Aaron Roß, Henri Rößler, Luiz Sanchez, Ole Schmitt und Yannick Schütz an den Start und meisterten die Strecke mit viel Begeisterung.

Im anschließenden 1000-Meter-Lauf zeigten die Nachwuchsathleten bereits ihr Können im Wettkampf. Besonders hervorzuheben ist Meike Wißmann, die in 4:16 Minuten den zweiten Platz in der Altersklasse der weiblichen Kinder U12 belegte. Theo Herbert erreichte mit 4:37 Minuten den siebten Platz bei den männlichen Kindern U12. Julian Roß (4:36 Minuten) wurde 13. in der Altersklasse M10. Weitere gute Platzierungen erzielten Klara Meiermann (4:45 Minuten, 6. WU12), Ida Schmitt (4:49 Minuten, 5. WU10), Alena Schmidt (5:09 Minuten, 10. WU10), Liam Herbert (5:45 Minuten, 8. MU8) sowie Emilia Schütz (6:29 Minuten, 39. WU10).

Auch über die längeren Distanzen konnten die Pfungstädter Athleten überzeugen. Im 5-Kilometer-Lauf sicherte sich Mats Herbert in 23:10 Minuten den zweiten Platz in der männlichen Jugend U14. Ljuba Schmitt erreichte in 30:31 Minuten den achten Platz bei den Seniorinnen W45.

Ein besonderes Ausrufezeichen setzte Rainer Starck im 10-Kilometer-Lauf: Mit einer starken Zeit von 40:34 Minuten gewann er souverän die Altersklasse der Senioren M65.

Abgerundet wurde der erfolgreiche Wettkampftag durch Bettina Lohmann, die im 5-Kilometer-Walking in 37:49 Minuten nicht nur ihre Altersklasse W55 gewann, sondern sich zudem den Gesamtsieg sicherte.

Foto: Mit einem buntgemischten Team nahm der TSV Pfungstadt beim Griesheimer Jacobi Straßenlauf teil.

Foto: Mehlhorn

Großer Erfolg für Valentina Wiebe Ortiz

Großer Erfolg für die Leichtathletikabteilung des TSV Pfungstadt: Bei den Hessische Langstreckenmeisterschaften in Mengerskirchen sicherte sich Valentina Wiebe Ortiz den Titel im 2000-Meter-Lauf der Altersklasse W14.

Mit einem souveränen Rennen setzte sich die Nachwuchsathletin in 7:22,44 Minuten durch und gewann mit einem Vorsprung von drei Sekunden vor Nelly Frank aus Rodenbach. Mit diesem Erfolg knüpfte Valentina nahtlos an ihre starken Leistungen der vergangenen Monate an.

Bereits im Dezember hatte sie beim Crosslauf die Konkurrenz hinter sich gelassen und ihren ersten Hessentitel sowie mit ihren Kameradinnen den Mannschaftstitel gefeiert. Nun folgt mit dem Sieg über die 2000 Meter bereits die dritte Landesmeisterschaft – ein weiterer Beleg für ihre hervorragende Entwicklung und ihr großes Potenzial im Ausdauerbereich.

Foto: Ortiz

Schokohase bleibt in Pfungstadt – Magnus Pester siegt beim Jubiläumsturnier

Dass Minigolf weit mehr als nur ein gemütlicher Familienspaß ist, bewiesen am Ostermontag (6. April) die Teilnehmer des 30. Pfungstädter Ostersachpreisturniers. Zum runden Jubiläum versammelte die Abteilung Bahnengolf des TSV Pfungstadt neben Profi-Spielern aus 12 verschiedenen Minigolfvereinen aus Hessen, Baden, Württemberg und der Pfalz auch einige ambitionierte Hobby-Spieler.
Was Hobby-Spieler oft verzweifeln lässt, ist für Profis Routine: Das „Ass„. Beim Minigolf-Leistungssport geht es darum, den Ball möglichst mit nur einem Schlag einzulochen. Das Turnier umfasste vier Runden auf 18 genormten Bahnen – 72-mal war daher volle Konzentration gefragt. Wer ganz vorne landen wollte, brauchte technisches Geschick, gute Feinmotorik und volle Konzentration.

Einer, der diese Perfektion derzeit hervorragend beherrscht, ist Magnus Pester. Der Abteilungsleiter des TSV Pfungstadt und aktuelle Nummer 3 der deutschen Rangliste wurde seiner Favoritenrolle gerecht: Mit einem sensationellen Gesamtergebnis von nur 86 Schlägen (ein Durchschnitt von gerade einmal 21,5 Schlägen pro Runde!) sicherte er sich mit Abstand den ersten Platz. Besonders beeindruckend: In der dritten Runde blieb er mit einer 20er-Runde nur knapp über dem theoretischen Minimum – lediglich an den frisch instandgesetzten Bahnen „Salto“ und „Brücke“ musste er einen zweiten Schlag in Kauf nehmen.
Damit gewann Pester den Kampf um den „großen Schokohasen“ vor dem ehemaligen Pfungstädter Thomas Wiemer (92 Schläge, Platz 2/BGSV Bad Homburg) und Andreas Träger (92 Schläge, Platz 3/MSC Bensheim-Auerbach).

Weitere Ergebnisse der Pfungstädter Spieler: Manfred Pester: Platz 6 (98 Schläge), Wolfgang Weiser: Platz 9 (104 Schläge), Nils Körner: Platz 16 (113 Schläge), sowie Neuzugang Thomas Friedmann: Platz 19 (116 Schläge).
Bei den Hobby-Spielern landete Roland Säger mit einem Schnitt von knapp 25 Schlägen auf dem ersten Platz – ein Ergebnis, das ihm auch bei den Profis einen respektablen 8. Platz beschert hätte! Er siegte vor Heike Rahllf, die mit einem soliden 36er-Schnitt ebenfalls ein tolles Ergebnis erzielte.

Wer nun Lust bekommen hat, sein Geschick an  „Labyrinth„, „Rohr“ oder „Vulkan“ zu testen, muss nicht bis zum nächsten Ostern warten. Die Anlage am Sport- und Freizeitzentrum Nord (Christian-Meid-Straße 11) ist seit April wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Weitere Informationen und Öffnungszeiten finden Sie unter: www.tsv-pfungstadt.eu

TSV Pfungstadt-United

Der TSV Pfungstadt-United, ein offener Fußballtreff, der aus einer im Jahr 2016 gegründeten Flüchtlingsmannschaft hervorgegangen ist, hat beim 1. Interkulturellen Fußballturnier der Stadt Mörfelden-Walldorf ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und sportlichen Respekt gesetzt. Am Ende durfte sich das Team über einen hervorragenden zweiten Platz freuen.

Das Finale entwickelte sich zu einem echten Fußballkrimi: Gegen das Team aus Worfelden stand es nach Verlängerung 5:5. Im anschließenden Elfmeterschießen musste sich Pfungstadt-United denkbar knapp mit 6:7 geschlagen geben. Die Partie war geprägt von großer Spannung, aber vor allem von Fairness und gegenseitigem Respekt auf und neben dem Platz.

Am 6. Juni wird der TSV Pfungstadt-United selbst Gastgeber: Im Stadion des TSV Pfungstadt findet der 2. „PhungoKick“ statt. Anders als bei klassischen Turnieren treten hier bewusst gemischte Teams an. Ziel ist es, Geflüchtete und Menschen aus der Region zusammenzubringen, Begegnungen zu schaffen und Vorurteile abzubauen.

Neben dem TSV Pfungstadt-United haben bereits Teams der Stadtverwaltung, Sozialpädagogen des Landkreises Darmstadt-Dieburg, die Kinder- und Jugendförderung der Stadt Pfungstadt, mehrere Betriebsmannschaften aus der Region sowie zahlreiche Hobbykicker ihr Interesse bekundet.

Der „PhungoKick“ steht damit exemplarisch für gelebte Integration – getragen von Fairplay, Offenheit und Respekt.

Das Foto zeigt die Freude und den Zusammenhalt der Mannschaft bei der Siegerehrung.

Foto: Azad