Dass Minigolf weit mehr als nur ein gemütlicher Familienspaß ist, bewiesen am Ostermontag (6. April) die Teilnehmer des 30. Pfungstädter Ostersachpreisturniers. Zum runden Jubiläum versammelte die Abteilung Bahnengolf des TSV Pfungstadt neben Profi-Spielern aus 12 verschiedenen Minigolfvereinen aus Hessen, Baden, Württemberg und der Pfalz auch einige ambitionierte Hobby-Spieler.
Was Hobby-Spieler oft verzweifeln lässt, ist für Profis Routine: Das „Ass„. Beim Minigolf-Leistungssport geht es darum, den Ball möglichst mit nur einem Schlag einzulochen. Das Turnier umfasste vier Runden auf 18 genormten Bahnen – 72-mal war daher volle Konzentration gefragt. Wer ganz vorne landen wollte, brauchte technisches Geschick, gute Feinmotorik und volle Konzentration.Einer, der diese Perfektion derzeit hervorragend beherrscht, ist Magnus Pester. Der Abteilungsleiter des TSV Pfungstadt und aktuelle Nummer 3 der deutschen Rangliste wurde seiner Favoritenrolle gerecht: Mit einem sensationellen Gesamtergebnis von nur 86 Schlägen (ein Durchschnitt von gerade einmal 21,5 Schlägen pro Runde!) sicherte er sich mit Abstand den ersten Platz. Besonders beeindruckend: In der dritten Runde blieb er mit einer 20er-Runde nur knapp über dem theoretischen Minimum – lediglich an den frisch instandgesetzten Bahnen „Salto“ und „Brücke“ musste er einen zweiten Schlag in Kauf nehmen.
Damit gewann Pester den Kampf um den „großen Schokohasen“ vor dem ehemaligen Pfungstädter Thomas Wiemer (92 Schläge, Platz 2/BGSV Bad Homburg) und Andreas Träger (92 Schläge, Platz 3/MSC Bensheim-Auerbach).Weitere Ergebnisse der Pfungstädter Spieler: Manfred Pester: Platz 6 (98 Schläge), Wolfgang Weiser: Platz 9 (104 Schläge), Nils Körner: Platz 16 (113 Schläge), sowie Neuzugang Thomas Friedmann: Platz 19 (116 Schläge).
Bei den Hobby-Spielern landete Roland Säger mit einem Schnitt von knapp 25 Schlägen auf dem ersten Platz – ein Ergebnis, das ihm auch bei den Profis einen respektablen 8. Platz beschert hätte! Er siegte vor Heike Rahllf, die mit einem soliden 36er-Schnitt ebenfalls ein tolles Ergebnis erzielte.Wer nun Lust bekommen hat, sein Geschick an „Labyrinth„, „Rohr“ oder „Vulkan“ zu testen, muss nicht bis zum nächsten Ostern warten. Die Anlage am Sport- und Freizeitzentrum Nord (Christian-Meid-Straße 11) ist seit April wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Weitere Informationen und Öffnungszeiten finden Sie unter: www.tsv-pfungstadt.eu
TSV Pfungstadt-United
Der TSV Pfungstadt-United, ein offener Fußballtreff, der aus einer im Jahr 2016 gegründeten Flüchtlingsmannschaft hervorgegangen ist, hat beim 1. Interkulturellen Fußballturnier der Stadt Mörfelden-Walldorf ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und sportlichen Respekt gesetzt. Am Ende durfte sich das Team über einen hervorragenden zweiten Platz freuen.
Das Finale entwickelte sich zu einem echten Fußballkrimi: Gegen das Team aus Worfelden stand es nach Verlängerung 5:5. Im anschließenden Elfmeterschießen musste sich Pfungstadt-United denkbar knapp mit 6:7 geschlagen geben. Die Partie war geprägt von großer Spannung, aber vor allem von Fairness und gegenseitigem Respekt auf und neben dem Platz.
Am 6. Juni wird der TSV Pfungstadt-United selbst Gastgeber: Im Stadion des TSV Pfungstadt findet der 2. „PhungoKick“ statt. Anders als bei klassischen Turnieren treten hier bewusst gemischte Teams an. Ziel ist es, Geflüchtete und Menschen aus der Region zusammenzubringen, Begegnungen zu schaffen und Vorurteile abzubauen.
Neben dem TSV Pfungstadt-United haben bereits Teams der Stadtverwaltung, Sozialpädagogen des Landkreises Darmstadt-Dieburg, die Kinder- und Jugendförderung der Stadt Pfungstadt, mehrere Betriebsmannschaften aus der Region sowie zahlreiche Hobbykicker ihr Interesse bekundet.
Der „PhungoKick“ steht damit exemplarisch für gelebte Integration – getragen von Fairplay, Offenheit und Respekt.
Das Foto zeigt die Freude und den Zusammenhalt der Mannschaft bei der Siegerehrung.

Rainer Strack läuft und läuft
Der frühere Spitzenläufer Rainer Strack hat im vergangenen Jahr bei Eintritt in den Ruhestand noch einmal die Laufschuhe geschnürt und sich dem TSV Pfungstadt angeschlossen – mit einem klaren Ziel vor Augen: die 10 Kilometer unter 42 Minuten zu absolvieren.
Dieses Vorhaben setzte der erfahrene Athlet schneller um als geplant. Bereits im Februar unterbot er die angestrebte Marke eindrucksvoll. Beim 10-Kilometer-Lauf in Niederrodenbach sicherte sich Strack am vergangenenWochenende den Sieg in der Altersklasse M65.
Mit seinen aktuellen Leistungen zeigt sich der Routinier weiterhin in bestechender Form – und nähert sich nun konsequent der nächsten Schallmauer: der 41-Minuten-Grenze.
Saisonstart auf dem Minigolfplatz
Pfungstädter Bahnengolfer starten in die neue Spielzeit
Die Winterpause ist beendet: Ab Mittwoch, den 01. April 2026, öffnet die Miniaturgolfanlage am Sport- und Freizeitzentrum Nord (Christian-Meid-Straße 11, Pfungstadt) wieder ihre Türen für die Öffentlichkeit. Damit startet der Pfungstädter Minigolfplatz in eine neue Saison und freut sich auf zahlreiche Besucher aus nah und fern.
Bereits am vergangenen Wochenende wurde die Anlage aus sportlicher Sicht eröffnet: Mit dem ersten Spieltag der Hessischen Rangliste aller Spielkategorien fand die offizielle Saisoneröffnung für die aktiven Spielerinnen und Spieler statt. Dabei konnten sich die Teilnehmenden unter Wettkampfbedingungen erstmals in diesem Jahr auf der frisch vorbereiteten Anlage messen.
„Unsere ehrenamtlichen Helfer haben in den vergangenen Wochen ganze Arbeit geleistet„, so die Verantwortlichen des Vereins. „Neben der gründlichen Reinigung der Bahnen wurden Frostschäden beseitigt, Markierungen erneuert und die Spielflächen versiegelt, sodass sich die Anlage pünktlich zum Saisonstart wieder in einem turniergerechten Zustand präsentiert.„
So fanden sich am Sonntagmorgen rund 75 Spielerinnen und Spieler aus knapp zehn hessischen Vereinen bereits um 8 Uhr bei frostigen Temperaturen zum Wettkampf ein. Aufgrund vereister Bahnen – Frost und Regen in der Nacht sorgten am frühen Morgen für ein ungewohntes Bild – wurde der Turnierstart zunächst um mehr als eine Stunde verschoben, um Bahnen und Hindernisse enteisen zu können. Infolge dieser Verzögerung musste der Wettkampf von ursprünglich vier auf drei Durchgänge pro Spieler verkürzt werden.
Gegen 16:45 Uhr standen schließlich die Ergebnisse fest: Bester Pfungstädter Spieler war Ralf Herzog mit insgesamt 75 Schlägen über drei Durchgänge, was ihm Platz drei in der Herrenkategorie einbrachte. Dahinter folgte Sportwart Manfred Pester, der mit 87 Schlägen Rang acht belegte. Ebenfalls den dritten Platz erreichte Axel Eric Timm mit 79 Schlägen in der Kategorie Senioren 1 – schlaggleich mit Oliver Lindemann vom MGC Bad Homburg, jedoch mit der schlechteren Rundendifferenz. Die beste Pfungstädter Platzierung erzielte Patricia Krumay, die sich mit 80 Schlägen den Sieg in der Kategorie Seniorinnen 1 sicherte. Das beste Tagesergebnis gelang Igor Pekrul vom MGC putter Künzell 1970 mit nur 69 Schlägen.
Für den Publikumsbetrieb gelten auch in diesem Jahr die gewohnten Öffnungszeiten: Die Anlage ist mittwochs und freitags von 17 Uhr bis 20 Uhr sowie samstags, sonn- und feiertags von 14 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Der letzte Einlass erfolgt jeweils eine halbe Stunde vor Schließung, bei ungünstiger Witterung kann es jedoch zu Einschränkungen kommen.
Neben dem regulären Spielbetrieb bietet der Verein weiterhin die Möglichkeit, Sondertermine zu vereinbaren. Ob Kindergeburtstage, Schulklassen oder Betriebsfeiern – Gruppen können individuelle Öffnungszeiten sowie die Nutzung des Grillplatzes direkt mit dem Verein abstimmen.
Auch Interessierte, die Minigolf einmal von der sportlichen Seite kennenlernen möchten, sind herzlich eingeladen: Regelmäßig stehen erfahrene Spieler und Trainer mittwochs ab 17 Uhr auf der Anlage bereit, um Einblicke in Technik, Regeln und Material zu geben.
Weitere Informationen sind auf der Homepage unter www.tsv-pfungstadt.eu zu finden.
Turn-Rekord in Pfungstadt: Über 360 Athletinnen am Start
Am vergangenen Wochenende richtete die Turnabteilung des TSV die Gau-Einzelmeisterschaften im Gerätturnen weiblich aus. Die Wettkämpfe an den Geräten Sprung, Balken, Reck und Boden fanden in der LEO-Halle statt. Für die höheren Pflicht- und Kürübungen am Stufenbarren mussten die Turnerinnen in die rund 300 Meter entfernte Gymnastikhalle auf dem Gelände der Friedrich-Ebert-Schule ausweichen, da nur dort eine entsprechende Verspannungseinrichtung vorhanden ist.
Über 360 Teilnehmerinnen traten im Gerätevierkampf sowohl in Pflicht- als auch in Kürübungen an. Geturnt wurde in vier Durchgängen auf drei Wettkampfbahnen. Abteilungsleiterin Judith Klein betonte: „Sowohl organisatorisch als auch hinsichtlich der Teilnehmerzahl übertrifft diese Veranstaltung alles, was wir in den letzten Jahren ausgerichtet haben. Die größte Herausforderung war die Beschaffung zusätzlicher Geräte und Matten sowie deren Transport nach Pfungstadt. Mein besonderer Dank gilt daher der FTG, der TuS Griesheim und dem TV Crumstadt für ihre Unterstützung. Ohne diese Hilfe hätten wir einen solchen Wettkampf nicht ausrichten können.“
Auch die TSV-Turnabteilung war mit 14 Turnerinnen vertreten und konnte beachtliche Ergebnisse erzielen:
Bei den jüngsten Teilnehmerinnen (Jahrgang 2016 und jünger) sicherte sich Alena Lopez mit dem 3. Platz die Bronzemedaille. Rebecca Wall wurde 7., Marika Schwarz 8., Melissa Ilie 13. und Alina Schilin belegte Rang 21.
Im Jahrgang 2014 und jünger erreichte Alba Bittmann als beste Pfungstädterin Platz 14, gefolgt von Günes Whymark auf Rang 23. Im Jahrgang 2015 belegte Linda Höhn Platz 17, während Luisa Albrecht im Jahrgang 2012 den 10. Platz erzielte.
Im Jahrgang 2013 erreichten Mia Loewe (6. Platz) und Milena Jasz (18. Platz) gute Platzierungen. Besonders hervorzuheben ist Mia Loewes Balkenübung, die an diesem Tag die Tageshöchstwertung ihrer Altersklasse erhielt.
Im Verlauf der Veranstaltung besuchten Bürgermeister Maximilian Schimmel sowie der Vorsitzende des Turngau Main-Rhein, Udo Bausch, den Wettkampf und überreichten bei der Siegerehrung des zweiten Durchgangs die Medaillen.
Im abschließenden Durchgang am Abend traten die ältesten Pfungstädter Turnerinnen in der LK-Klasse mit ihren Kürübungen an. Dabei gingen gleich zwei Medaillen nach Pfungstadt: Sofija Larkowitsch gewann Silber, Rike Sonnenburg sicherte sich Bronze. Helena Lyras erreichte trotz einer Verletzung während ihrer letzten Übung den 8. Platz.
Das Trainerteam um Barbara Henneberger, Jacqueline Raedel und Leandra Vitt zeigte sich zufrieden mit den Leistungen. „Alle Pfungstädter Turnerinnen haben heute starke Leistungen gezeigt und können stolz auf sich sein. Am Ende entscheiden oft Kleinigkeiten über die Bewertung und die Platzierung“, so Henneberger.
Auch Judith Klein zog ein positives Fazit: „Es war ein intensiver und ereignisreicher Wettkampftag – mein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, ohne die das nicht möglich gewesen wäre.“

Hinten v.l.n.r.: Marika Schwarz, Melissa Ilie, Alena Lopez, Alina Schillin, Rebecca Wall
Es fehlen Helena Lyras und Mia Loewe. (Bericht und Foto: Judith Klein)
Gold, Silber, starke Nerven – Pfungstädter Turner glänzen am Wettkampf-Wochenende
Zwei Tage, zwei Wettkämpfe, jede Menge starke Leistungen: Die Gerätturner des TSV Pfungstadt haben am vergangenen Wochenende gezeigt, was in ihnen steckt – und dabei gleich mehrere Medaillen abgeräumt.
Den Auftakt machten am Samstag sieben Turner beim Vergleichswettkampf in Crumstadt. Im klassischen Gerätevierkampf an Boden, Barren, Sprung und Reck zählten jeweils die drei besten Wertungen ins Team-Ergebnis. Besonders glänzen konnten dabei Leano Markovic, der sich souverän die Goldmedaille sicherte, sowie Lukas Hubral mit Bronze. Knapp am Podest vorbei turnten Finn Esche und Leon Langenstein – ihnen fehlten am Ende nur ein Viertel- beziehungsweise ein halber Punkt. Komplettiert wurde das Team durch Damian Sattler, Miguel Schulz Fernandez und Joschua Seib, die ebenfalls solide Leistungen zeigten.
Kaum Zeit zum Durchatmen: Am Sonntag ging es direkt weiter zum Hallturnfest Main-Rhein nach Walldorf. Hier wurden im Gerätevierkampf alle vier Disziplinen gewertet – und die Pfungstädter lieferten erneut ab. Finn Esche holte sich in seiner Altersklasse die Goldmedaille, während Leano Markovic Silber gewann. Über Bronze durften sich Damian Sattler und Hannes Wolf freuen. Auch die übrigen Turner gingen nicht leer aus und wurden mit Urkunden sowie Teilnehmermedaillen für ihren Einsatz belohnt.
Trainer Rainer Götz zeigte sich rundum zufrieden: „Die Ergebnisse sprechen für sich – das war ein richtig starkes Wochenende für unsere Turner.“

Hinten v.l.n.r:. Lukas Hubral, Leano Markovic, Leon Langenstein (Bericht: Judith Klein, Foto: Rolf Knittel)
Zehntelkrimi in Biebesheim: TSV-Turnerinnen zeigen starke Nerven am Reck
Mit fünf jungen Gerätturnerinnen ging der TSV Pfungstadt am vergangenen Wochenende beim Main-Rhein-Pokal in Biebesheim an den Start – und lieferte einen Wettkampf voller Spannung, starker Leistungen und knapper Entscheidungen.
Im ersten Durchgang zeigten Lilly Axt und Cara Edel ihr Können. Beide traten in unterschiedlichen Wettkämpfen ihrer Altersklasse an. Cara überzeugte mit sauberen P4- und P5-Übungen und sicherte sich einen starken 7. Platz. Lilly startete im Wettkampf der P2/P3-Übungen und belegte Rang 18 – ließ dabei aber noch mehr als 20 Konkurrentinnen hinter sich.
Im zweiten Durchgang gingen Mia Braun, Sarah Ilie und Lena Kreyenschulte im Turn-Vierkampf an die Geräte. Sie präsentierten durchweg solide P4-Übungen und wagten am Sprung sogar den Schritt zur P5. Ein echtes Ausrufezeichen setzten alle drei am Reck: Hier holten sie sich die besten Wertungen unter allen 34 Turnerinnen im Teilnehmerfeld.
Beste Pfungstädterin des Tages war Sarah Ilie mit einem starken 8. Platz, dicht gefolgt von Lena Kreyenschulte auf Rang 9. Mia Braun belegte am Ende Platz 15.
Dass der Main-Rhein-Pokal unter Trainern und Kampfrichtern gerne als „Zehntel-Wettkampf“ bezeichnet wird, zeigte sich auch diesmal deutlich: Schon kleinste Fehler entscheiden über mehrere Plätze. Besonders Mia und Sarah bekamen das zu spüren. Mia verlor durch einen Patzer beim Handstandabrollen am Boden gleich sechs Plätze – gerade einmal ein halber Punkt machte den Unterschied. Noch knapper war es bei Sarah: Mit nur 0,55 Punkten Rückstand verpasste sie das Podest denkbar knapp.
Trotzdem bleibt ein rundum gelungener Wettkampf mit starken Leistungen, beeindruckendem Teamgeist und einem klaren Zeichen: Die jungen Turnerinnen des TSV Pfungstadt sind auf einem richtig guten Weg.
