Bei den Hessischen Jugendmeisterschaften der Altersklassen U16 und U20 am vergangenen Wochenende in Gelnhausen überzeugten die Athletinnen und Athleten des TSV Pfungstadt mit starken Leistungen und vorderen Platzierungen.
In der Altersklasse W15 erreichte Charlotte Rau im Speerwurf mit 25,89 Metern einen guten siebten Platz, dicht gefolgt von Annika Friedrich, die mit 20,97 Metern Zwölfte wurde. In der Altersklasse U20 warf Naseria Maul den Speer auf beachtliche 30,73 Meter und belegte damit ebenfalls Rang sieben.
Max Kuban erzielte im Diskuswurf der männlichen Jugend M15 mit 23,93 Metern den neunten Platz. Eine persönliche Bestleistung stellte Emma Seidler im 300-Meter-Hürdenlauf der W15 auf: Mit 50,90 Sekunden sprintete sie auf einen starken sechsten Platz.
Das Foto zeigt die Speerwerferinnen Naseria Maul, Charlotte Rau und Annika Friedrich. Foto: Göhler
Die Merck Laufgala im Leichtathletikstadion des TSV Pfungstadt bot am Samstagabend Leistungen auf internationalem Niveau. Allen voran sorgte Alexander Stepanov (VfL Sindelfingen) für Furore: Der 20-Jährige verbesserte seine 800-Meter-Bestzeit auf starke 1:44,17 Minuten und unterbot damit die WM-Norm. Schneller war in Deutschland seit über 20 Jahren kein Läufer mehr. „Ein absoluter Hammerlauf“, jubelte Stepanov, der nun Siebter der ewigen deutschen Bestenliste ist. Noch schneller war nur der Belgier Pieter Sisk (1:44,09).
Auch bei den Frauen gab es Bestzeiten: Jolanda Kallabis (FT Freiburg) verbesserte sich über 800 Meter auf 2:01,80 Minuten. Marvin Heinrich (Eintracht Frankfurt) gewann die 1.500 Meter der Männer in 3:37,13 Minuten, Lilly Nägeli (Schweiz) siegte bei den Frauen in 4:13,53 Minuten – nach schwierigen Jahren für sie ein emotionaler Erfolg.
Für den TSV Pfungstadt war Petar Markovic am Start. Er wurde über 400 Meter Vierter der U20 in 53,98 Sekunden.
Abteilungsleiter Wieland Mehlhorn zeigte sich insgesamt zufrieden, versprach aber, die Moderation im nächsten Jahr zu verbessern – diesmal musste das Publikum wegen Krankheitsausfall auf einen Sprecher verzichten. Die schnellen Zeiten und die gute Stimmung machten dies jedoch wett.
Denkbar knapper 800 Metereinlauf auf Weltklasseniveau: Der Belgier Sisk Pieter (links/1:44,09 Minuten) siegte im Spurt gegen Steoanov Alexander (VfL Sindelfingen/1:44,17 Minuten). Insgesamt vier Läufer blieben unter der WM-Norm.Der 1500 Meter-A_lauf der Männer. Mit der Nummer 43 der spätere Sieger Marvin Heinrich (Eintracht Frankfurt/3:37,13 Minuten).Jolanda Kalabis (FT 1844 Freiburg) war mit ihrer Siegerzeit (2:01,80 Minuten) im 800 Meter Frauenlauf mehr als zufrieden.Start zum 1500 Meterlauf der Frauen. Die Schweitzerin Lilli Nägeli (Startnummer 315) meldete sich nach längerer Verletzungspause mit einer Siegerzeit von 4:13,53 Minuten in der Weltspitze zurückStart zum 1500 Meterlauf der Frauen. Die Schweitzerin Lilli Nägeli (Startnummer 315) meldete sich nach längerer Verletzungspause mit einer Siegerzeit von 4:13,53 Minuten in der Weltspitze zurück
Die U10-Kinder der Leichtathletikabteilung des TSV Pfungstadt waren am vergangenen Sonntag beim Kreis-Kinderleichtathletik-Wettkampf in Langen am Start. Seit mittlerweile zehn Jahren setzt der Deutsche Leichtathletik-Verband auf ein vielseitiges, altersgerechtes Wettkampfprogramm für Kinder – mit viel Bewegung, Spaß und spannenden Disziplinen.
Das Foto zeigt Nicole Waldhardt beim Stabweitsprung, einer spielerischen Vorübung zum Stabhochsprung. Im Hintergrund im weißen Trikot zu sehen: die PhunguPanther – so nennen sich die jungen Athletinnen und Athleten des TSV Pfungstadt stolz, seit sie diesen Namen selbst gewählt haben. Mit dabei waren Elif Mina Filiz, Ida Schmitt, Lana Kramer, Lia Bittner, Mali Plit, Mila Mila Büscher, Nicole Waldhardt und Yannick Pietsch sowie Trainerin Paula Crößmann.
Am kommenden Samstag wird Pfungstadt zum Hotspot der Mittelstreckenszene: Über 500 Athletinnen und Athleten aus 14 Nationen starten bei der „Merck-Laufgala“ – ein neuer Rekord. Ziel sind Normen für die U20- und U23-EM sowie die WM in Tokio.
Mit dabei: zahlreiche nationale und internationale Spitzenläufer:innen. Den Auftakt macht um 16.40 Uhr der 400-Meter-Lauf. Ab 17.15 Uhr folgen die 800- und später die 1500-Meter-Rennen mit prominenten Namen wie die Europameisterin Olivia Gürth, Peter Bol, Tony van Diepen, Marvin Heinrich, Verena Meisel und vielen mehr.
Der letzte Start erfolgt gegen 21.45 Uhr – ein Abend voller spannender Rennen ist garantiert.
Am vergangenen Samstag nutzten etliche Leichtathlet:innen das 24. Stadionfest in Mörfelden-Walldorf für einen späten Saisoneinstieg oder die Gelegenheit, um an persönlichen Bestmarken zu feilen. Von der U12 bis zur U20 waren alle Altersklassen vertreten, und alle überzeugten mit Einsatz, Teamgeist und starken Leistungen.
Alisha-Charleen Ritter lief im 100-Meter-Sprint mit 14,45 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung und wurde Neunte der weiblichen U20. Auch im Kugelstoßen zeigte sie mit 6,86 Metern (Fünfte), dass sie auf einem guten Weg ist.
Marlen Liebe trat in gleich vier Disziplinen an. Im Speerwurf erzielte sie mit 32,40 Metern (Fünfte der U18) eine neue persönliche Bestleistung, rannte die 200 Meter in 27,66 Sekunden (Vierte), sprang 4,77 Meter weit (Sechste) und zeigte über die Hürden mit 16,43 Sekunden (Vierte) eine solide Leistung.
Auch im Wurfbereich gab es starke Ergebnisse: Felix Falter warf den Speer auf 36,99 Meter (Fünfter U20), Naseria Maul kam auf gute 27,24 Meter (Zweite U20), und Paula Crößmann stieß die Kugel auf 5,88 Meter (Siebte U20).
Für die beiden Mädchen der Altersklasse W15, Emma Seidler und Annika Christina Friedrich, ging es zum allerersten Mal an den Dreisprung. In dieser Sprungdisziplin überzeugte Seidler mit 9,07 Metern (Zweite) und ergänzte das mit 4,03 Metern im Weitsprung (Vierte). Auch Annika Christina Friedrich zeigte mit 8,31 Metern (Dritte) im Dreisprung ihr Können.
Ein echtes Highlight waren auch die zahlreichen Auftritte über die 800 Meter: Valentina Wiebe Ortiz lief die 800-Meter-Strecke in 2:38,99 Minuten (Erste W13), Valerie Kronburg stellte mit 3:02,69 Minuten (Zweite W12) eine neue persönliche Bestzeit auf. Marija Markovic (3:04,06 Minuten, Sechste W11) und Marta Markovic (3:15,65 Minuten, Zehnte W11) überzeugten ebenso wie Jannes Huxhorn (Dritter M13), der mit 2:46,66 Minuten eine sehr gute Zeit lief.
Zum Abschluss trat Petar Markovic über die 400 Meter an: Mit 53,44 Sekunden (Dritter U20) zeigte er sein Potenzial.
Marlen Liebe überzeugte im Speerwurf der weiblichen Jugend U18 mit einer persönlichen Bestleistung. Foto: Mehlhorn