Liebe Mitglieder des TSV Pfungstadt,


Seit einigen Monaten sind wir wieder im Sportbetrieb. Leider überrollt uns jetzt die zweite Welle der Corona-Pandemie. Nach unserem aktuellen Kenntnisstand gibt es weder vom Land Hessen, vom Landkreis Darmstadt-Dieburg oder der Stadt Pfungstadt weitergehende Vorgaben zur Einschränkungen im Trainings- und Sportbetrieb.  

Aufgrund der  aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie mit steigendenden Inzidenzzahlen im Landkreis Darmstadt-Dieburg und auch in Pfungstadt hat der TSV Pfungstadt sein Hygienekonzept –  Revision 12 vom 26. Oktober 2020 – nochmals überarbeitet und an die Abteilungen verschickt.

Unseren Sport- und Wettkampfbetrieb können wir dauerhaft nur dann ohne größere Einschränkungen aufrechterhalten, wenn es uns gelingt durch vernünftiges Handeln die Weiterverbreitung des Virus einzudämmen.
Um dieses Ziel zu erreichen, kann jeder Sportler seinen Beitrag durch umsichtiges und vernünftiges Handeln leisten unter Beachtung unserer Corona-Vorgaben:

– Bei Erkältungssymptomen bitte zuhause bleiben
– Abstand halten (mind. 1,5 m)
– Maskenpflicht in der Halle (außer bei sportlichen Aktivitäten)
– Handshakes, Umarmungen oder sonstiges Begrüßungsrituale vermeiden
– Handhygiene durch Händewaschen und/oder Handdesinfektion.
– Nach dem Sport das Sportzentrum bitte zügig verlassen

Herzlichen Dank an all unsere Mitglieder, unsere Abteilungsleiter sowie unsere Trainer, die sich vorbildlich an die Regeln halten und so einen reibungslosen Sportbetrieb ermöglicht haben.

Wir hoffen weiterhin auf das Verständnis und die Unterstützung aller Mitglieder und Förderer des TSV Pfungstadt.

Der Vorstand des TSV Pfungstadt e.V.

Absage des Senioren- und Ehrungsnachmittags 2020

Liebe Sportfreundin, lieber Sportfreund,

rückblickend wird man vermutlich das Jahr 2020 als ein außergewöhnliches Jahr bezeichnen. Nicht wegen der sportlichen Erfolge, sondern vielmehr wegen der Corona-Krise, die auch den TSV Pfungstadt schwer getroffen hat. Zwei Monate lang – März und April – war der Sportbetrieb komplett eingestellt. Erst Mitte Mai konnten wir für Einzelsportarten im Freien wieder unter Auflagen das Training genehmigen. Entspannung brachten die Lockerungen der Corona-Auflagen durch das Hessische Ministerium des Inneren und Sport Anfang August. Seitdem laufen Trainingsbetrieb und Spielbetrieb wieder langsam an, es sind jedoch Auflagen des HDMI zu beachten.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung haben wir uns schweren Herzens entschlossen, den Senioren- und Ehrungsgnachmittag 2020 abzusagen. Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, da sich der Seniorennachmittag gerade für die alten TSVler in den letzten Jahrzehnten zu einem festen Termin und Bestandteil der Jahresplanung entwickelt hat:  Man hat sich in geselliger Runde getroffen, alte Geschichten ausgetauscht und wurde vom Vorstand über die Neuigkeiten im Verein informiert. Die Absage wurde im Vorstand kontrovers diskutiert. Zum Schluss hat jedoch die Fürsorge für unsere alten Mitglieder überwogen, die wir in der aktuellen Zeit keiner Gefahr aussetzen wollen. Wir hoffen, dass diese Entscheidung bei unseren Senioren Verständnis findet und freuen uns schon jetzt auf unser Seniorentreffen im Herbst 2021.

Der geschäftsf. Vorstand


Faustball: Halbfinale verpasst

Pfungstädter Faustballerinnen verpassen DM-Halbfinale knapp

Mit einem neunten und einem sechsten Platz sind die Nachwuchsfaustballerinnen des TSV Pfungstadt von den Deutschen Meisterschaften der weiblichen U16 und U18 zurückgekehrt. In der weiblichen U16 verpassten die Hessinnen im baden-württembergischen Vaihingen/Enz dabei nur hauchdünn den Halbfinaleinzug.

Nur gegen den späteren Finalisten vom TV Vaihingen/Enz hatte Pfungstadt in der Vorrunde das Feld als Verlierer verlassen. Bei der 0:2-Niederlage (12:14, 7:11) zum Auftakt hatte der TSV den Gastgeberinnen aber lange Zeit Paroli geboten. Besser lief es im Anschluss: Gegen den Hammer SC 08 (11:9, 6:11, 11:6), VfL Kellinghusen (13:11, 11:6) und die TG Biberach (11:6, 11:5) setzte sich der TSV durch und sicherte sich damit den zweiten Platz in der Vorrundengruppe. „Am Samstag haben alle Spielerinnen ihre Leistung abgerufen. Das war richtig stark“, freute sich TSV-Trainerin Kim Trautmann über den Auftritt.

Und auch im Viertelfinale am Sonntagmorgen gegen den TV Stammbach lief zunächst alles nach Plan. In einem engen Duell gewannen die Pfungstädterinnen Durchgang Nummer eins (11:9), ehe die gegnerische Defensive immer stärker agierte und so den Ausgleich erkämpfte (11:8). Im Entscheidungssatz gerieten die Hessinnen dann Mitte des Satzes in Rückstand (5:8), kämpften sich aber noch einmal zurück. Am Ende reichte es nicht ganz für den Einzug ins Halbfinale (9:11). Im Spiel um Platz fünf gelang es dann nicht, noch einmal in die Erfolgsspur zurückzufinden. Im erneuten Duell mit dem Hammer SC 08 lieferte sich Pfungstadt zwar ein Duell auf Augenhöhe, hatte in beiden Sätzen aber knapp das Nachsehen (12:14, 9:11). „Die Mädels haben in dieser schwierigen Saison ohne Wettkampfpraxis noch einmal einen großen Schritt nach vorne gemacht“, sagte Trainerin Kim Trautmann. „Leider konnten sie sich am Sonntag nicht für die gute Leistung in der Vorrunde belohnen.“

Bereits ein Wochenende zuvor hatten sich die Pfungstädterinnen nicht für ihre couragierten Auftritte belohnt. Nach einem packenden 2:1-Sieg (12:10, 8:11, 15:14) zum Vorrundenauftakt gegen Energie Görlitz, setzte es im Anschluss Niederlagen gegen den VfL Kellinghusen (9:11, 11:8, 7:11), TSV Gärtringen (5:11, 5:11) und TV Jahn Schneverdingen (8:11, 9:11). Nach einer weiteren Niederlage am Sonntagmorgen gegen den TV Waibstadt (6:11, 11:8, 9:11) gelang im Spiel um Platz neun gegen den Güstrower SC 09 immerhin ein versöhnlicher Abschluss (13:11, 11:8). „Wir waren eins der jüngsten Teams bei dieser DM. Mit etwas Glück schaffen wir sogar den Einzug ins Viertelfinale – von der Leistung am Samstag hätten es sich die Mädels auf jeden Fall verdient gehabt“, konstatierte Kim Trautmann, die das Team gemeinsam mit Sönke Spille betreute.

Für den TSV spielten: Joanna Sator, Sophia Meister, Raema Kuijper, Jessica Schmidt, Katarina Seibel sowie Kim Suchecki, Bianka Gosshart-Balog (beide nur U16), Michelle Götschel und Celina Götschel (beide nur U18)

Das Foto zeigt Raema Kuijper bei der Ballannahme (Foto: Morutz Kaufmann)

Der TSV Pfungstadt trauert um Karl-Heinz Hochschild

Karl-Heinz Hochschild verstarb am 6.9.2020 im Alter von 76 Jahren. Karl-Heinz war er jahrzehntelang ein großzügiger Unterstützer der Handball Abteilung. Als „Mäzen“ im wahrsten Sinne des Wortes hat er die Arbeit der Handball-Abteilung im TSV Pfungstadt aus dem Hintergrund unterstützt. Wir konnten uns immer auf seine langfristige und kontinuierliche Unterstützung verlassen.

In meiner langjährigen Zeit als Abteilungsleiter der Pfungstädter Handballer habe ich Karl-Heinz immer als ansprechbar erlebt, wenn „Not am Mann“ war. Gerade solche verlässliche unaufgeregte Unterstützung – auch in kritischen Zeiten – ist eine wichtige Grundlage für langfristige erfolgreiche Vereinsarbeit.

Ich bedanke mich persönlich und auch im Namen des gesamten TSV Pfungstadt bei Karl-Heinz.

Der TSV Pfungstadt und insbesondere die Handballer werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Michael Kramer
Erster Vorsitzender des TSV Pfungstadt e.V.

Faustball: Deutsche Meisterschaften Jugend

Pfungstädter Nachwuchsteams schlagen bei Deutschen Meisterschaften auf

Nachdem die Faustballerinnen und Faustballer des TSV Pfungstadt Anfang September bereits bei den Deutschen Meisterschaften mitgemischt haben, greifen an den kommenden beiden Wochenenden noch zwei Jugendteams des TSV bei den nationalen Titelkämpfen an. Die Voraussetzungen der weiblichen U18 und weiblichen U16 könnten dabei kaum unterschiedlicher sein.

Die weibliche U18 dürfte bei der Deutschen Meisterschaft am 18. und 19. September im niedersächsischen Schneverdingen wohl nur in der Außenseiterrolle in das Turnier starten. In der Vorrundengruppe am Samstag bekommen es die Hessinnen mit Vorjahresfinalist TV Jahn Schneverdingen (Niedersachsen), dem TSV Gärtringen (Baden-Württemberg), SV Energie Görlitz (Sachsen) und VfL Kellinghusen (Schleswig-Holstein) zu tun. „Die Gruppe hat es auf jeden Fall in sich“, erwartet Trainerin Kim Trautmann vier starke Gegner. Hinter dem TV Waibstadt hatte ihre Mannschaft in der Hallensaison den zweiten Platz bei der Westdeutschen Meisterschaft gesichert – und sich, nach der coronabedingten Absage der Titelkämpfe unter dem Hallendach, automatisch das Ticket für die Feld-DM gesichert. „Wir sind sicherlich der krasse Außenseiter in der Gruppe. Bei den anderen Teams stehen Europameisterinnen oder Weltmeisterinnen in den Aufgeboten. Aber wir nehmen unsere Rolle an – und wollen die Favoriten ärgern“, so Trautmann.

Für den Großteil des Teams dürfte es ohnehin nur die Generalprobe für die Deutsche Meisterschaft der weiblichen U16 ein Wochenende später in Vaihingen/Enz sein. Am 26. und 27. September hat Trainerin Kim Trautmann schließlich das Erreichen der Endrunde am Sonntag ausgegeben. Mit Ausnahme von Michelle und Celine Götschel kann sie dabei auf den Großteil des U18-Kaders zurückgreifen. Vorrundengegner des Westdeutschen Hallenmeisters werden der VfL Kellinghusen (Schleswig-Holstein), die TG Biberach (Baden-Württemberg), der Hammer SC 08 (Nordrhein-Westfalen) und Gastgeber TV Vaihingen/Enz (Baden-Württemberg) sein. „Wir haben das Training in den letzten Wochen noch einmal intensiviert, dazu an einem Trainingswochenende an einigen Feinheiten gearbeitet“, erzählt Kim Trautmann. „Jetzt freuen wir uns, nach der langen Corona-Pause, endlich wieder bei Meisterschaften auf dem Faustballplatz zu stehen.“

Trainerin Kim Trautmann, Michelle Götschel, Jessica Schmidt, Katarina Seibel, Celine Götschel , Sophia Meister, Joanna Sator, Bianka Grosshart Balog, Raëma Kuijper und Kim Suchecki

Leserbrief zu Artikel in der Pfungstädter Woche

In der Pfungstädter Woche vom 19. August 2020 wurde folgender Artikel veröffentlicht:

Insbesondere wurde über das Verhältnis von Vereinen zu der Brauerei wie folgt berichtet:

… „Viele Feste in der Region bestückt inzwischen die Darmstädter Privatbrauerei unter ihrer „Braustübl“-Flagge, auch einige Vereine und Lokale, die einst angestammt Pfungstädter ausgeschenkt haben, sind inzwischen gewechselt.

Schuld waren oft wie Vereinsvertreter berichten – teils überzogene Leihpreise für Bierwägen, Sitzgarnituren und Schirme sowie arrogante Auftritte von Brauereiverantwortlichen. „Die fuhren mit Schlips und großer Limousine vor, während die Konkurrenz aus Darmstadt mit Mini und Poloshirt auftrat, beiden meisten kam Letzteres deutlich besser an“, heißt es aus der Vereinsszene.

Zudem wurde etwa von einem mitgliederstarken Club aus der Region mit Gaststätte eine Verlängerung des auslaufenden Brauereivertrags angefragt und seitens Pfungstädter nicht reagiert, wie der Vereinsvorsitzende berichtet. Heute schenkt man dort Darmstädter Bier aus.“ …

Michael Kramer, 1. Vorsitzender des TSV Pfungstadt, hat folgenden Leserbrief dazu verfasst:

Leserbrief:

Ich beziehe mich auf den Bericht über die Pfungstädter Brauerei in der Pfungstädter Woche vom 19. August 2020: Mit Verwunderung habe ich den Abschnitt über die Zusammenarbeit der Pfungstädter Brauerei mit Vereinen gelesen: angeblich seien die Brauerei bzw. deren Vertreter überheblich und unangemessen mit Vereinen umgegangen.

Als Vertreter des TSV Pfungstadt (zur Zeit 1. Vorsitzender) blicke ich auf über 15 Jahre direkte Zusammenarbeit zwischen der Pfungstädter Brauerei und dem TSV Pfungstadt.
Vor diesem Hintergrund möchte ich Stellung nehmen, um die o.g. pauschale Darstellung zu korrigieren oder zumindest zu ergänzen.

Um es kurz machen: Ich kenne die Pfungstädter Brauerei als jahrzehntelangen Unterstützer von Vereinen, der bei vernünftiger Ansprache stets aufgeschlossen reagierte. Im direkten Umgang habe ich die Mitarbeiter und die Geschäftsführung der Brauerei immer als faire und gesprächsbereite Partner kennen gelernt. Sie verfolgten die klare Absicht, Vereinsarbeit nach besten Kräften und im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten und in einer win/win-Vereinbarung zu unterstützen. Das Ganze auch unter wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen.

Mein besonderer Dank geht deshalb an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vertrieb, Außendienst und in der Geschäftsführung der Pfungstädter Brauerei.

Michael Kramer
1. Vorsitzender, TSV Pfungstadt e.V.

P.S.:
Liebe Sportfreunde*

ich möchte meinen Leserbrief in der Pfungstädter Woche um ein paar Ausführungen ergänzen, die meine höchstpersönliche Meinung zum Ausdruck bringen. Dies auch vor dem Hintergrund von über 20 Jahre Erfahrung in der Vorstandsarbeit im Verein und über 15 Jahren Zusammenarbeit mit der Pfungstädter Brauerei.

In dem genannten Artikel wurden einige individuelle Vereinsmeinungen zum Thema „Vereine und Pfungstädter Brauerei“ eingefangen. Mich erinnern diese allerdings an eine Mitschrift an einem Vereinsstammtisch: Der Sinn für den vergleichenden Hinweis auf Dienstfahrzeuge von Brauereimitarbeitern ist schief und erschließt sich mir nicht; auch der Hinweis auf die vernünftige Kleidung der Pfungstädter Brauerei-Mitarbeiter ist zumindest nicht hilfreich.

Gut wäre es gewesen, wenn der „mitgliederstarke Club“ aus der Region sich mit Namen hätte nennen lassen. Denn was versteht der „Informant“ genau unter „nicht reagiert“?
Das hätte es dem Redakteur ermöglicht, zu diesen konkreten Behauptungen Informationen von der Pfungstädter Brauerei einholen zu können. Ohne diese Möglichkeit bleibt dies nur ein übler Tritt aus der Anonymität.

Ganz oft beobachte ich bei Vereinsvertretern unrealistische Vorstellungen über die Wertigkeit ihrer Geschäftsbeziehung mit Sponsoren, insbesondere auch mit der Brauerei: weder handelt es sich bei unseren regionalen Vereinen um den FC Bayern München, noch handelt es sich bei der Pfungstädter Brauerei um die Krombacher oder Erdinger Brauerei! Noch dazu: die Zusammenarbeit mit der Brauerei ist weder ein Wunschkonzert, noch ist die Brauerei ein kostenloser Bierautomat oder ein frei zugänglicher Geld-Automat.

Auch ganz wichtig: Wie die Amerikaner sagen „You can’t milk the cow from two sides!“ (“Man kann die Kuh nicht von zwei Seiten melken!“), jedenfalls nicht gleichzeitig. z.B. ist die unausgewogene Forderung nach einer gleichzeitigen Kombination aus Freibier und finanzieller Unterstützung ein solcher ungeeigneter Versuch.

Nichts gegen die Darmstädter Brauerei, die auch sehr gute Biere braut. Aber bei einem Wechsel des Brauerei-Lieferanten ist es durchaus zu vermuten, dass man als neuer Lieferant auch ein Auge zudrückt, wenn es zu überzogenen Forderungen kommt, denn das Geld für die Transaktion kommt ja zunächst nicht (nur) aus einer vernünftigen Absatzbetrachtung, sondern wird dann von der Marketing-Abteilung subventioniert.

Abschließend möchte ich – wie schon indem Leserbrief ausgeführt – feststellen, dass ich die Pfungstädter Brauerei immer als fairen und gesprächsbereiten Partner kennen gelernt habe, die klare Absicht verfolgend, Vereinsarbeit nach besten Kräften und im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten und in einer win/win-Vereinbarung zu unterstützen. Das Ganze auch unter wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen. Mein besonderer Dank geht an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vertrieb und in der Geschäftsführung.

M. Kramer

*) Zu Gunsten der Lesbarkeit verzichte ich auf männlich/weiblich Formulierungen. Sämtliche Ausdrücke die männlich ausformuliert sind, gelten sinngemäß für alle Geschlechter (m/w/d).