Zweiter Sieg in der Landesliga
HSG Rodenstein – TSV Pfungstadt 20:28 (9:15). Es war ein Start-Ziel-Sieg für den TSV Pfungstadt. Rodenstein fand kaum Mittel gegen die bewegliche und sehr aggressive 5:1-Abwehrformation des Titelkandidaten. Dabei wurden insbesondere die Halben der Hausherren erfolgreich attackiert. Was durchkam, war zumeist leichte Beute des starken Torwarts Marius Walther. So konnten die Gäste ihr schnelles Tempospiel aufziehen und Lücken in der Rückwärtsbewegung der Odenwälder aufdecken.
Schwächen nach Auswechselungen
Nach 14 Minuten führte Pfungstadt schon 8:2, zur Pause betrug der Vorsprung sechs Treffer (15:9). Nach einer knappen Dreiviertelstunde führten die Hufstädter komfortabel mit 22:11. Dann wechselte TSV-Trainer Mario Ubiparib bis auf Haupttorschützen Tim Rinschen alle Spieler aus, was sich rächte. Wie schon eine Woche zuvor beim klaren Erfolg gegen Griesheim fiel Pfungstadt enorm ab. „Wir haben die letzte Viertelstunde mit fünf Toren verloren. Da haben wir in jedem Fall noch Defizite. “, sagte Ubiparib mit Blick auf das mit Spannung erwartete Derby gegen den TV Büttelborn am kommenden Samstag (19.30 Uhr).
TSV-Tore: Tim Rinschen 11/4, Draskovic , Nothnagel 3, Sven Rinschen 3, Kübler 2, Jankovic 2, Hawelky 2 und Max Damm, Zuschauer: 150.


Leverkusen, beide wie Pfungstadt mit 6:2 Punkten. Die Satzdifferenz entschied die Reihenfolge. Nervenaufreibend war die Vorrunde besonders für Leverkusen, das alle drei Siege erst in drei Sätzen holte und nur anfangs gegen Wangersen verlor. Kellinghusen kam in der sehr ausgeglichenen Gruppe auf Rang vier vor den sieglosen Gärtringerinnen.
